Übersäuerung, Entzündungen & Fasten

Übersäuerung, Entzündungen & Fasten

Übersäuerung, Entzündungen & Fasten

 

Viele Menschen merken gerade nach Feiertagen Verschlechterungen ihrer sonst vielleicht nur schleichenden Beschwerden. Wenn du viel mit Bandscheibenproblemen zu tun hat, bekommst du dann eventuell verstärkt Schmerzen im Rücken. Schuld daran ist ein zu viel an ungesunden Essen. Fehlen dazu noch die Bewegung und Entspannung, kann es häufig auch zu akuten Verschlechterungen kommen. Bei den meisten zwickt dann also nicht nur die Hose. Auch alte Leiden können aufflammen. Grund dafür ist eine Übersäuerung des Organismus. Warum das so ist und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Der Säure Basen Haushalt

 

Eine Übersäuerung beeinträchtigt das allgemeine Wohlbefinden. Sie kann sich schnell zur chronischen Belastung entwickeln und Entzündungen hervorrufen. Wenn eine Übersäuerung chronisch besteht, stellen sich meist auch körperlichen Leiden ein oder werden verstärkt. Typische Symptome für eine Übersäuerung sind Erschöpfung, Kopfschmerzen, Rheuma, Haarausfall und Diabetes.

 

Es sollte angestrebt werden, den Säure Basen Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Das Verhältnis wird durch den sogenannten pH-Wert bestimmt. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei 7 den neutralen Zustand beschreibt. Die meisten Flüssigkeiten in unserem Körper haben einen leicht basischen Wert von rund 7,4. Liegt der pH-Wert also unter diesem angestrebten Wert, sprechen wir von einer Übersäuerung, wobei kurzzeitige Schwankungen, wie nach Feierlichkeiten normal sind und keiner Behandlung bedürfen. Der Körper gleicht diese Ungleichgewichte selbständig aus. Verstärken sich aber Schmerzen und Endzündungen, sollte etwas getan werden.

 

Übersäuerung durch falsche Ernährung und Stress

 

Als Hauptursache der Übersäuerung haben Wissenschaftler die einseitige oder falsche Ernährung identifiziert. Wir essen zu viel Fleisch, Süßigkeiten und minderwertige Getreideprodukte wie Toast und Weißbrot. „Saure Produkte“ wie Milchprodukte, Wein und Cola schmecken zwar gut, helfen aber nicht den Säure Basen Haushalt auszugleichen. Dass diese Lebensmittel sauer sind, schmeckt man nicht immer. Die meisten Säuren entstehen erst durch die Verdauung unserer Nahrung im Darm und die anschließenden Stoffwechselprozesse. Bei der Verwertung von Kohlenhydraten wie Zucker, Kartoffeln und Reis entstehen z.B. Milchsäure, Essigsäure und Kohlensäure. Fette werden in ihre Fettsäuren zerlegt. Phosphor, wie es in Cola und Schmelzkäse vorkommt, wird zu Schwefelsäure und Phosphorsäure abgebaut. Für unsere Gesundheit sind die falschen Ernährungsgewohnheiten fatal. Viele Erkrankungen finden ihren Auslöser im chronisch sauren Milieu, welches auch zusätzlich durch übermäßigen Stress begünstigt wird. Alle diese Säuren gilt es zu neutralisieren, was eine große Herausforderung für unseren Körper ist.

 

Die Folgen der Übersäuerung

 

Wissenschaftliche Studien haben folgende Beschwerden als Folge von Übersäuerung herausgefunden:

  1. Durch den gestörten ph-Wert reagiert der Körper meist mit Schmerzen. Die Übersäuerung fördert Endzündungen und führt somit auch zur Verschlechterung bereits bestehender Krankheiten.
  2. Der Hormonhaushalt ist ein sehr sensibles System. Durch einen zu hohen Anteil von Säuren im Körper werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, welche sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken.
  3. Außerdem wirkt der Säure-Basen Haushalt auf den Wasserhaushalt im Bindegewebe. Es verliert an Elastizität und die inneren Hautstrukturen, wie Faszien können nicht mehr richtig arbeiten.

 

Um diese Ungleichgewichte im Körper zu vermeiden kann jeder kur weise oder regelmäßig etwas tun. Folgende Möglichkeiten haben sich bewährt:

 

 

Schnelles Entsäuern durch Fasten nach Buchinger

 

Das Heilfasten nach Buchinger ist ein Prozess, bei dem der Fastende seinem Körper nur sehr wenig Nahrung zuführt. Speziell beim Buchinger Fasten sind das Gemüsebrühe, Säfte und Tees. Zu Beginn der Fastenzeit stehen 2-3 Entlastungstage. Der Fastende nimmt in dieser Zeit ausschließlich leichte Kost zu sich und bereitet sich auch mental auf das Fasten vor. Nach einer kompletten Darmentleerung beginnt das eigentliche Fasten. Jetzt solltest du mindestens drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt trinken. Der Körper muss nun auf seine Energiereserven zurückgreifen. In den ersten 24 Stunden werden die Glykogenspeicher geleert. Danach greift der Körper auf die schnell verwertbaren Proteine zurück. Später wird auch Fett abgebaut. Der Fastende fühlt sich leichter und wirkt häufig ausgeglichener und energiegeladener. Viele berichten in dieser Zeit aber auch von temporären Kopfschmerzen, Erschöpfung und Unlust. Dadurch, dass der Körper die Giftstoffe über das gesamte Stoffwechselsystem schleußt, kommt es vorübergehend zu diesen negativen Nebenwirkungen. Diese lassen sich aber mit den richtigen Gegenmaßnahmen lindern oder komplett abstellen. Für Fragen dazu, schreib mir gerne eine E-Mail. Ich helfe dir da gerne.

 

Die vermehrte Fettverbrennung in der ersten und zweiten Woche führt zu einer zunächst steigenden Säureproduktion. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers, denn das Hungergefühl wird so unterdrückt. Nach drei Wochen hat sich der Körper auf die geringe Nahrungszufuhr komplett eingestellt. Das Körpereiweiß wird geschont, die Leber entlastet und es wird überwiegend Fett verbrannt. Viele berichten von enormen Leistungsschüben. Bei noch längerem Fasten, etwa in der vierten bis sechsten Woche, erreicht die innere Verdauung schließlich sogar alle Zell- und Eiweißstrukturen, deren Abbau und Veränderung sich heilend auf rheumatische, allergische und immunologische Erkrankungen auswirkt. Für das Langzeitfasten ab 14 Tagen sollte zusätzlich immer ein Arzt konsultiert werden, um Risiken des Fastenprogramms abzuklären.

 

Langfristig Entsäuern durch Basenfasten

 

Das Basenfasten ist im Gegensatz zum kräftezehrenden Heilfasten oder der Nulldiät eine milde Form, die ohne ärztliche Aufsicht als regelmäßige oder Kur-weise Entsäuerung und Entschlackung durchgeführt werden kann. Durch den völligen Verzicht auf säurebildende Lebensmittel können belastende Säuren oder toxische Substanzen gelöst und ausgeleitet werden und der Körper kann sich so erholen und regenerieren.

 

Bei dem ein- oder zweiwöchigen Basenfasten werden nur rein basische Mahlzeiten gegessen und getrunken. Vor allem basisches Obst und Gemüse wird als Grundlage verwendet. Listen zu basenbildenden Lebensmittel sind im Internet zu finden. Um die Wirkung des Basenfastens zu verstärken, kann das Basenfasten mit einem Entsäuerungsprogramm ergänzt werden. Dann wird es auch Basentherapie genannt.

 

Ergänzende Möglichkeiten bei Entzündungen

 

Das Basenfasten ist sehr vitaminstoffreich und versorgt den Körper auch mit allen Mineralstoffen. Auch für das Fasten sollten die Vitaminspeicher ausreichen. Wenn jedoch chronische Krankheiten vorliegen empfiehlt es sich mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln zu beschäftigen. Ich habe neben meinen Bandscheibenproblemen noch weitere Baustellen, wie z. B. eine Schilddrüsenunterfuntktion. Daher nehme ich zu meinen Schilddrüsentabletten seit längerem noch verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Diese unterstützen mich auch bei meiner Leistungsfähigkeit im Sport. Besonders MSM und OPC machen mich fit und leistungsfähig für meinen Alltag mit Kindern und Arbeit. Ich verwende schon länger die Produkte von Gloryfeel, da sie die geringsten Nebenwirkungen haben.

MSM ist organischer Schwefel. Es ist zu empfehlen, wenn du folgende Symptome hast:

  • Gelenkbeschwerden
  • Leberstörungen
  • Durchblutungsprobleme
  • Schlappheit
  • Angst
  • stumpfes Haar
  • wenig durchblutete Haut
  • grauer Star
  • Probleme mit den Fingernägel
  • Bindegewebsschwäche

OPC hingegen ist ein Extrakt aus Traubenkernen und hat eine anti-oxidative Wirkung. Es hilft gegen Falten, bei Hautkrankheiten, Allergien und chronischen Entzündungen.

Wenn du MSM und OPC mal testen möchtest, sparst du bei Gloryfeel 10% mit dem Code: KATHARINA10.

Für Fragen schreib mir gerne.

 

Fazit

 

Um nach Feiertagen seine Beschwerden durch zu viel ungesundes Essen wieder loszuwerden, empfiehlt sich eine basenbildende Ernährung mit dem Basenfasten oder das Fasten nach Buchinger. So werden ungesunde Säuren neutralisiert und Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet. Der Stoffwechsel kann dadurch wieder besser arbeiten. Wer an einer chronischen Übersäuerung leidet, sollte sich zunächst an seinen Arzt wenden. Er kann die Risiken des Fastens abklären. Eine regelmäßige, basenreiche und -fördernde Ernährung nach dem Fastenprogramm sollte dann zum täglichen Ernährungsplan dazugehören. Liegen chronische Entzündungen vor, empfehlen sich ergänzend  Vitamine und Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln pass-genau in die Ernährung einzubeziehen.